iPhone Mania… oder?!
February 19th, 2010 by K
Es ist noch garnicht so lange her, da brachte die Firma Apple aus dem sonnigen Cupertino dieses lustige kleine Touchscreen-Handy mit dem Namen “iPhone” auf den Markt. Und auf der dazugehörigen damaligen Präsentation tat Firmenchef Steve Jobs das was er am besten kann: And the whole Crowd went “Ohhhh” and “Ahhhhh!” – Klar – Ich glaube der Mann könnte Eskimos Kühlschränke verkaufen.
Der Begriff “iPhone” war (und ist…) in den Wochen/Monaten darauf aus den Medien nicht mehr wegzudenken! Der Hype und die dazugehörigen Videos vom Erstverkaufstag konnte man teilweise nur mit einem fassunglslosen Kopfschütteln kommentieren.
Als die Welle dann nach Good ol’ Germanien herüberschwappte gab’s nochmal ein leichtes Begeisterungs-Deja-Vu. Als bekannt wurde, das T-Online der Vetriebspartner wird waren die Gesichter lang – Und als die Tarifübersicht herauskam wurden die Gesichter noch länger…
Wenn man dann mal Hand an eins dieser Wunderdinger legen konnte, kam man aus den erwähnten “Ohhs” und Ahhs” nicht mehr heraus. Zu perfekt, zu toll wurde die Funktionalität des Touchscreens umgesetzt. Das die Kamera nicht so doll war und es noch den ein oder anderen Bug gab, wurde grosszügig übersehen. Apple hat nach dem iPod einen weiteren Kult-Klassiker erschaffen – Period!
Nun, ein paar Jahre später scheint der Run auf das iPhone ungebrochen. Selbst Bekannte, die immer behauptet haben, ihr 5 Jahre altes Nokia würde ja “völlig ausreichen” melden nun interesse an (Hello Schwiegerdad…).
So, worauf ich hinaus will: Ich habe in meinem Bekanntenkreis ja nun auch ein paar Leute, die stolze iPhone Besitzer sind und es werden immer mehr.
Eigentlich war ich bis kurzem eigentlich auch auf dem Trip, das ich, wenn mein Vetrag im April ausläuft, iPhone-Jünger werde… Aber irgendwie bin ich mir da nicht mehr so sicher…
Zum einen schreckt mich nach wie vor die Tarifstruktur des rosa Riesen ab. Irgendwie 50€ im Monat auf den Tisch zu legen (Klar, wenn man so’n Gerät hat will man es ja auch nutzen – Also mindestens mal Datenflatrate) PLUS Geld für das Handy – Irgendwie kommen mir da Zweifel, ob ich das wirklich will…
Klar, jetzt kommen so kluge Köpfe und erzählen mir so kryptische Dinge wie “Im Ausland erwerben” und “Jailbreaken”. Ehem… ja… Dann bekomm ich ein Handy aus Slowenien für teures Geld und jailbreake das Ding dann und dann geht was schief und… ja… nee… bin ich nicht so der Fan von.
Was mich noch an der ganzen Sache zweifeln läßt: Ich sehe ja wie’s endet: Da wird dann ständig beim gemütlichen Zusammensitzen über die tollsten neuesten Apps geredet und irgendwann das iPhone gezückt und erstmal hemmungslos getouchscreent – Gähn -
Außerdem sieht man mittlerweile selbst die Kiddies mit iPhone am Ohr rumlaufen. Also mit “Ich bin superindividuell, trendy, hip, wichtig und so, weil ich hab ja nen iPhone” ist irgendwie auch nicht mehr wirklich… Aber erfahrungsgemäß braucht man in Germany etwas länger um das zu realisieren (man verzeihe mir diesen Seitenhieb…)
Ich geb ja zu: Auch ich mag gern technische Spielereien – Aber vom iPhone bin ich mittlerweile doch wieder ein gutes Stück abgerückt – Denn es ist etwas passiert, das zwar selten vorkommt, aber eben in jenem Fall der ausschlaggebende Punkt war: Die Überlegung “Brauch ich das wirklich?” Ich weiss schon, das es irgendwie tollig und praktisch ist… Aber trotzdem…
Tja, und so werde ich dann im April mal sehen, was man abseits vom iPhone noch so bekommen kann.
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Short Story “Gig”
February 12th, 2010 by K
… Natürlich war es für mich selbstverständlich, das ich sie zu ihrem ersten Auftritt begleite. Sie hat monatelang mit ihrer Band geprobt, und das, was ich so gehört hatte, hat mir sehr gut gefallen. Die letzten Wochen vor dem Gig fand das Proben “unter Ausschluss” der Öffentlichkeit” statt – Aber das konnte ich auch gut verstehen. Nun war es soweit – Freitag abend, kurz vor 20 Uhr. Als ich die Kneipe betrat bot sich mir das übliche Schauspiel aus herumwuselnden Musikern, mittel-genervten Kellnern und furchtbar wichtigen Kneipen-Besitzern. Ich musste lächeln, denn manche Dinge ändern sich einfach niemals – Ich kannte das Szenario ja noch all zu gut aus meiner aktiven Zeit als Musiker. Ich lächelte ihr zu und sie wirkte äußerlich ruhig – Aber ich merkte, das sie furchtbar nervös war. Ich ging zu hier, küsste sie und wir redeten kurz – Aber dann wurde es auch schon Zeit. Ich wünschte ihr viel Glück. Ich setzte mich auf einen freien Platz und bestellte mir etwas zu trinken. Das herumgewusel auf der Bühne wurde weniger und die Atmosphäre war wie elektrisiert.
Das Licht auf der Bühne wurde gedimmt und der Kneipen-Besitzer kündigte die Band an und versuchte dabei irgendwie witzig zu wirken – Naja, er hat seine Fans, weil er das schon lange macht – Aber wirklich witzig fand ich ihn nicht… nun ja….
Nun erklangen die ersten Akkorde und mit jeder Strophe, die sie sang, merkte ich, wie ihre Aufregung wich. Nach dem dritten Song war von der anfänglichen Anspannung nichts mehr zu spüren. Die Band war mit voller Spielfreunde dabei und die Songs gefielen mir sehr gut – Ich merkte, wie sehr die Band an dem Material gearbeitet hat. Klar, wenn deine Partnerin in einer Band spielt, hat man natürlich eine gewisse “Voreingenommenheit” – Aber ich denke, das mir die Musik “auch so” gefallen würde.
Nach der Hälfte des Sets wurde das Licht auf der Bühne wieder gedimmt – Und ich dachte, nun würde eine kurze Pause folgen. Aber mit dem, was dann kam, hätte ich nie gerechnet:
Sie kam auf die Bühne. Ihr Mikrofon in der Hand. Ich bemerkte, wie mich der Gitarrist und der Bassist verschwörerisch angrinsten… hmm… okay… mal sehen was jetzt kommt. Sie schaute in meine Richtung und begann ihre Rede:
“In der Zeit, die wir auf dieser Erde leben, lernen wir einen Menge Menschen kennen. Manche sind nur kurz in unserem Fokus, mit anderen redet man kurz und wieder andere sind so schnell vergessen, wie man sie gesehen hat. Aber machmal…”,
Sie machte eine kurze Pause und schaute kurz zu mir .
“Manchmal trifft man Menschen, die einfach nur besonders sind. Die sich vom ersten Moment an ihren Platz in unseren Herzen sichern. Die einem so wichtig werden, das man sich ein Leben ohne sie nur schwer vorstellen kann. Manche von diesen Menschen werden Freunde, manche werden Partner und manche…”
(Ich spürte, das ihr ein Klos Im Hals steckte – Wie gebannt schaute ich sie an…)
“… manche Menschen werden einem besonders wichtig. Einer von diesen Menschen, die einem so besonders wichtig werden, ist heute Abend hier. Ich möchte mich bei diesem Menschen bedanken: Ohne ihn würde ich heute Abend nicht hier sein – Ohne ihn hätte ich nie den Mut gefasst, das alles hier durchzuziehen – Ohne ihn, wäre mein Leben soviel leerer und blasser – Wir sind zusammen durch so viele Höhen und Tiefen gegangen und haben uns trotzdem nie verloren…”
Kurze Pause
“Ich liebe dich, mein Schatz, und ich möchte, das jeder weiss, das man manchmal das Glück findet, wenn man am allerwenigsten damit rechnet…” Schweigen im Raum… und ein langsam aufkommendes Raunen “Ich möchte dir den nächsten Song widmen, dessen Text ich für dich geschrieben habe… “Chances”".
Der Song begann, doch ich, ich war total überwältigt. Noch nie hat mir jemand so offen und so … so laut… seine Gefühle gestanden. Ich musste ernsthaft mit meinen Tränen kämpfen – Denn es berührte mich so tief. Der Song spielte weiter und ich applaudierte, obwohl der Song noch nicht zuende war. Wir lächelten uns an und wußten beide: Phil Collins hat mit “Against the Odds” immer recht gehabt…
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Jahresrückblick 2009
January 13th, 2010 by K
Lange lange ist es her, seitdem ich hier was gebloggt habe. Nun mal wieder ein kleines Lebenszeichen in Form eines (verspäteten) Jahresrückblicks:
Vorherrschendes Gefühl für 2010?
Man weiss einfach nicht was kommen wird – Irgendwie schwankt die allgemeine Meinung zwischen “Panikmache” und “Ruhig bleiben”. Mein Motto für 2010 ist “Keep the Faith”.
2009 zum ersten Mal getan?
Klavier/Keyboard gespielt – Bzw. bin dabei es zu lernen.
2009 nach langer Zeit wieder getan?
Einen kompletten Song geschrieben.
2009 leider gar nicht getan?
Abgenommen >haha<
Wort des Jahres?
Abwrackprämie
Zugenommen oder abgenommen?
Weder noch…
Stadt des Jahres?
Home is nunmal where your heart ist – Auch in 2009 bin ich Hannover treu geblieben.
Alkoholexzesse?
Nein.
Haare länger oder kürzer?
Eigentlich wie seit vielen Jahren schon – Vielleicht etwas länger.
Kurzssichtiger oder Weitsichtiger?
Seit, ehm, über 30 Jahren weitsichtig – Wird sich auch nicht mehr gross ändern, denke ich
Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr würde ich sagen.
Höchste Handyrechnung?
Immer so um die 25,-€ bis 30,-€
Krankenhausbesuche?
Zum Glück nicht!
Verliebt?
Ja!
Getränk des Jahres?
Hab meine Vorliebe für Smoothies entdeckt – Dank “Immergrün”
Essen des Jahres?
Der Weihnachtstruthahn: Extrem gut gelungen!
Most called persons?
Meine Frau für die alltäglichen Kleinigkeiten.
Die schönste Zeit verbracht mit?
Frau und Familie
Die meiste Zeit verbracht mit?
Meiner Frau
Song des Jahres?
Sagi-Rei “L’Amour Toujours” und “Somnambulist” von BT
CD des Jahres?
Hatte keinen Favoriten.
Buch des Jahres?
Ich habe leider nur 2 Bücher von Dean Koontz (Brother Odd/Odd Hours) gelesen dieses Jahr. Die waren zwar gut, aber zwei Bücher sind definitiv zu wenig!
Film des Jahres?
Ich muss gerade ganz angestrengt nachdenken – Aber es gibt wirklich keinen Film aus 2009, der mir irgendwie überwältigend in Erinnerung geblieben ist. Schockierend aber wahr…
Konzert des Jahres?
Bedauerlicherweise war ich auf keinem einzigen…
TV-Serie des Jahres?
Gibt’s drei tolle, die ich für mich entdeckt habe: Life on Mars; Ashes to Ashes und Dr. Who
Erkenntnis des Jahres?
Denke NIEMALS du könntest andere Menschen (auch wenn du sie schon länger kennst) hunderprozentig einschätzen – Du wirst immer wieder überrascht werden!
Drei Dinge auf die ich gut hätte Verzichten können?
Weltwirtschaftskrise, Streit im Bekanntenkreis, Kreatief
Nachbar des Jahres?
Unsere Yoga/Esotherik Nachbarin von gegenüber, die mit ihrer kreativen Gestaltungs- und Farbvielfalt immer für eine Überraschungen gut war.
Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Auch wenn’s komisch klingt: Das Auflösung meiner Band “Kodex”
Schlimmstes Ereignis?
Tod
Schönstes Ereignis?
Ich war in diesem Jahr auf 3 Hochzeiten, die jede für sich sehr besondere Ereignisse darstellten.
2009 war mit einem Wort?
Positiver
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Windows 7 und die Linux-Missionare
October 23rd, 2009 by K
Es scheint ein paar Dinge zu geben, die zwar von Menschenhand gemacht, aber im Endeffekt genauso wie Naturgesetzte auftreten.
Ein sehr schönes Beispiel kann man zur Zeit beobachten:
Seit gestern ist das Betriebsystem „Windows 7“ erhältlich und die ganze Welt freut sich!
Die ganze Welt?
Hm, umm, naja, eigentlich… öhh… nur ein paar… wenige… so richtig…
Viele meckern und mosern wieder herum, weil von wegen M$ (mein persönlicher Favourite) und Abzocke und so.
Im Endeffekt hat’s dann aber wieder doch jeder, obwohl’s so viele scheisse fanden/finden (So ähnlich wie mit „Modern Talking“ oder „Hansi Hinterseer“ CDs
).
So, also, worauf ich hinaus will von wegen „Naturgesetz“ – Nun gibt’s ein neues Windows und die ersten, die wieder aus ihren Löchern krabbeln, sind die LINUX Propheten! Also die, die sowieso immer präsent sind, wenn M$ irgendetwas tut, das an die Öffentlichkeit gelangt. Mit ihren bunten Schildchen und Protestplakaten (bildlich gesprochen) laufen sie wieder durch die Strassen und prophezeien das Ende der Welt, wie wir sie kennen.
Ja, und was da wieder draufgehauen und gedroschen wird… hohoho! Windows ist ja sowieso doof! So erstmal generell! Ist total schlampig programmiert, hat eine fantastrilliareden Fehler und Sicherheitslücken und überhaupt (vor allen Dingen „und überhaupt“)! Doof halt!
Nein nein *händereib* das muss alles das geekig und freakig zugehen und was ein richtiger Mann ist, das sucht sich jedes verdammte kleine Treiberfile für seinen Drucker oder seine Grafikkarte selbst zusammen, und klopft sich nach mehreren Anläufen und Neustarts (ich vermeide bewusst den Terminus „Stunden“) auf die Schulter und sagt: Haste gut gemacht!
Gut, ich vertrete da den gleichen Standpunkt, wie auch bei der sexuellen Ausrichtung: Jede/r wie er denkt und es für richtig hält!
Aber: Grad die Linuxer fangen immer gleich an zu missionieren (Ja, ich gebe der Anklage recht: Das machen andere auch – Aber „Los Linux“ haut da immer so derb in die Kerbe!!)!
„Kommt zu uns! Wir sind die gute Seite! WIR haben Kekse!“
Und überhaupt ist die Welt bei uns ein bisschen schöner, bunter, friedlicher und überhaupt und so! Bei uns ist das Betriebsystem kostenlos, und die schöne große User-Community ist total dufte! Alle sind nett zueinander, und haben sich lieb, und du kannst jederzeit jeden mit deinen Linux-Problemen zutexten, und sie werden dir mit einem Lächeln auf den Lippen und 3 Uhr Nachts das komplizierteste Problem lösen! Und: Alles was es auf der plöden PC-Dose für teure Euros gibt, haben wir irgendwie irgendwo kostenlos im Programm! Befreie deinen PersonalComputer vom ultimativen Bösen™ und schließe dich noch heute den Guten™ an! Wir brauchen DICH!
Eh, ja, genau…
In meinem Freundes und Bekanntenkreis habe ich mehrere bekennende Linuxisten. Klar haben die auch versucht, mich für die Sache zu begeistern – Allerdings ohne all zu großen Erfolg! Ich habe mehrere Linux Distributionen gestestet (SUSE, Ubuntu, Yellow Dog) – Naja, was soll ich sagen: Ich steh halt nicht drauf! Es macht mich nicht an! Für mich ist das in keiner Form attraktiv oder interessant und es gibt keinen Grund zu sagen, das ich nun geläutert bin und meinen Seelenfrieden gefunden habe – Tut mir leid, liebe Linux-Missionare!
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Musikalische Pause
July 13th, 2009 by K
Musikalische Pause
Nachdem sich meine Band “Kodex” nun nach 6jährigem Bestehen in wohlgefallen aufgelöst hat (wobei ich zwar “nur” 3 Jahre dabei war… aber trotzdem…), habe ich mich lang und breit mit der Frage beschäftigt: Was kommt jetzt?
Klar, das “Musik machen” will ich nicht aufgeben – Und Bands gibt es ja wie Sand am Meer.
Aber ich frage mich, WIE ich weitermachen soll? Ich glaube “nur” Bassist wäre mir zu wenig. Gerne würde ich als Sänger weitermachen – Aber ich weiss nicht, ob meine stimmliches Talente ausreichen – Grad jetzt am WE wurde mir ja gesagt, das meine Stimme immer so untergehen würde… (Verstehe ich nicht ganz, da ich doch eigentlich eine ganz anständige Röhre hab…). Als Gitarrist würde ich auch gerne was machen – Allerdings wäre das dann doch schon eine Herausforderung – Gitarren spielen geht zwar so weit so gut – Aber um in einer Band zu spielen, brauche ich dort doch noch etwas mehr Training und Praxiserfahrung. Oder halt in einer Band anfangen, wo alles etwas flexibler zugeht und die einzelnen Bandpositionen nicht in Stein gemeißelt sind – Da würde ich dann auch als Bassist anfangen. Mhh… Alles nicht so einfach…
Interessanterweise habe ich nach Auflösung von Kodex innerhalb kürzester Zeit 3 (eigentlich sogar 5 – Wobei 2 aufgrund der Entfernung zu Hannover leider nicht realistisch sind…) Angebote erhalten. Das hört sich zwar alles ganz gut an – Aber so richtig “Der Kick ™” war noch nicht dabei… – Dann gäbe es da noch ein Projekt mit ein paar Freunden – Allerdings passiert da momentan auch nichts weiter…
Ich glaube, es ist besser, mal ein paar Wochen musikalische Auszeit zu nehmen. Klar, ich hätte gern eine neue Band – Aber rein musikalisch muss ich mit mir erstmal selbst ins reine kommen WAS ich eigentlich machen will – Sowohl mit welchem Instrument, als auch, in welcher Richtung! Es gibt so viele tolle Musik – Aber ich will nicht wieder so viele Kompromisse eingehen, wie bei meiner letzten Band. Diesmal muss es eine Band/ein Projekt sein, bei dem ich von Anfang an das Gefühl habe: Jawohl, das ist es!
Bis dahin gilt die alte Devise: Abwarten und Tee trinken!
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Wahnsinn!
July 10th, 2009 by K
Müller verkauft tatsächlich auch so echt richtige Milch pur! Sogar fettarm! Wow…!
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Das Ende von “Kodex”
June 30th, 2009 by K
Am Samstag war es soweit – Am Samstag hat sich meine Band Kodex, in der ich 3 Jahre gespielt habe, aufgelöst. In 3 Jahren hat man doch eine Menge Zeit und Arbeit in so ein Projekt gesteckt und nun ist man an einem Punkt angelangt, an dem es nun nicht mehr geht. Das ist alles sehr traurig und sehr schade – Aber hat (wie so vieles im Leben) seine Gründe.
Ich gehe mal etwas näher auf die Thematik “Band” ein und komme dann zu dem Punkt, an dem man vielleicht nachvollziehen kann, warum es nun vorbei ist.
Warum gründet man eigentlich eine Band?
Im Prinzip ganz einfach: Weil man Spaß an Musik hat und die Ambitionen, selbst was auf die Beine zu stellen. Nun fängt man an ein Instrument zu lernen oder die Stimme zu trainieren. Und irgendwie will man natürlich seine neu erworbenen Fähigkeiten einsetzen. Man sucht sich Leute, die musikalisch ähnliche Vorstellungen haben, oder in die gleiche Richtung wollen. Hat man dann ausreichend Leute zusammen (je nach Gusto und Projekt), kann es eigentlich los gehen. Naja, noch nicht ganz: Ein Proberaum will ja auch noch gefunden werden
Was macht man denn so als Band?
Darüber muss man sich dann relativ schnell einig werden: Will man eine Cover-Band betreiben und Hits von bekannten Bands nachspielen? Oder will man kreativ tätig werden und eigene Songs schreiben? Beides setzt auf jeden Fall eines voraus: Üben Üben Üben!
Als Cover-Band hat man den Vorteil, das das Publikum die Songs bereits kennt und man auf seinen Konzerten relativ viel und gut Leute zieht – In meinen Augen allerdings halte ich nicht viel von reinen Cover-Bands. Man zeigt zwar spielerisches Können – Aber besonders einfallsreich ist das nicht. Auch wenn 500 halb-nüchternde immer noch begeistert “Summer of ‘69″ oder “Born in ze JU-ES-ÄI” mitgröhlen… Naja, wer es braucht.
Wenn man eigene Songs schreibt, ist das zwar sehr löblich, aber man muss sich darüber im klaren sein, das man sich erstmal in die Herzen und Gehörgänge der Zuhörer spielen muss. Das kann schnell gehen, das kann aber auch sehr lange dauern – Natürlich auch stark von der Musikrichtung und dem Talent des Songschreibes abhängig!
Und was passiert dann weiter?
Vor allen Dingen sollte man eines nicht vergessen: Was immer du machst: Du musst dazu stehen können und du musst daran Spaß haben! Klar, man kann auch eine zeitlang schauspielern – Aber auf Dauer ist das dann auch nichts. Man sollte eben so authentisch wie möglich rüberkommen – Denn ein Publikum merkt sehr schnell, ob man es ernst meint, was man da so von sich gibt oder eben nicht!
Tja und dann geht’s auf die Bühnen der grossen weiten Welt: Grad als Nachwuchs Band sollte man eigentlich alles an Auftritten nehmen was man kriegen kann – Reich wird man dadurch zwar nicht unbedingt aber vielleicht bekannt
So, und was ist nun in unserem Fall schiefgegangen?
In letzter Zeit so ziemlich alles von oben genannten: Angefangen von der musikalischen Richtung über die Frage ob mehr gecovert oder eigene Songs geschrieben werden, weiterhin über die Zeiten wann geprobt wird bis hin zum Ziel, das man mit der Band erreichen wollte. Mit wirklich viel Spaß war zum Schluss auch keiner mehr dabei.
Es ist nicht schön und es ist immer hart – Aber manchmal sollte man wirklich aufhören, wenn es für keinen einen Sinn mehr macht!
Man kann das ganze mit einer Beziehung vergleichen: Mag ja sein, das der Sex gut ist – Aber wenn sonst nichts mehr stimmt, dann macht man sich auch irgendwann seine Gedanken!
Tja, und so wird das Kapitel “Kodex” nun geschlossen.
Ich werde mir mit Sicherheit ein neues Projekt suchen – Mal sehen was so kommt…
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Gedanken
June 19th, 2009 by K
Und auf einmal bist du irgendwie jenseits der 30. Und auch wenn man es nicht ständig bewusst wahr nimmt – Die Zeit schreitet voran, auch ohne das man permanent daran denkt. Und manchmal überkommt einen diese Erkenntnis – Man ist ja auch schon jenseits der 30.
Das hat als Teenager/Jugendlicher so verdammt weit weg ausgesehen. Man dachte ja damals so: Hey, wenn ich mal 30 bin hab ich Haus, Kinder und mache das, was meine Eltern auch so machen.
Und nun schaue ich mich um. Natürlich habe ich mein eigenes Leben, mit meinem Job, mit meiner Familie, in der eigenen Wohnung. Aber ich fühle mich nicht so, wie ich dachte, das sich meine Eltern damals gefühlt haben. Irgendwie zwar glücklich aber in ihren Standarts lebend.
Dann sitze ich im Kreis meiner Freunde – Manche in meinem Alter – Manche aber auch noch deutlich jünger. Und auch wenn manche vielleicht 10 Jahre jünger sind, so fühle ich mich innerlich auch nicht viel älter. Manchmal bekommt man dann “aus Spaß” einen dieser “Alter Sack” Sprüche an den Kopf geworfen. Klar, das man dann lacht, aber im ersten Moment will man doch irgendwie sagen: “Wieso? Soo viel älter bin ich doch garnicht?!” – Aber man ist doch wirklich soviel älter…
Und manchmal wiederum schaue ich mir Leute an, die in meinem Alter sind – Oder 1-2 Jahre älter/jünger. Und bei manchen denke ich mir: “Der/Die ist doch irgendwie schon geistig um die 50!” Ich find es dann zum einen erschreckend, wie jemand im gleichen Alter schon so “Alt” wirken kann – Aber auf der anderen Seite freue ich mich selbst darüber noch nicht so “Alt” zu sein.
Klar, mag jetzt vielleicht der ein oder andere sagen, ab einem gewissen Alter muss man doch vernünftig sein – Muss seinen Platz in der Gesellschaft haben und den Kindern ein Vorbild sein.
Aber warum MUSS das SO sein? Muss man dazu innerlich so “Alt” sein?
Ich denke, ich leiste meinen Teil und trage meinen Teil zur Gesellschaft bei – Gehe Arbeiten und bezahle meine Miete. Und wenn ich meine Kids sehe, und sie mit anderen Kids vergleiche, und mir so manche Horror-Story anhören, dann muss ich immer wieder feststellen, das ich doch was richtig gemacht haben muss.
Und das alles tue ich und habe ich getan, obwohl ich nicht so “normal, gutbürgerlich und anständig” bin wie manch andere in meinem Alter.
Aber dann kann es doch auch nicht soo falsch sein, das ich so lebe wie ich lebe?
Abschliessen möchte ich diesen Gedanken mit einem schönen Lied von Kettcar. Einfach mal anhören und die Worte für sich selbst interpretieren.
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Schrott im TV
June 16th, 2009 by K
Auch wenn es sich (im Grunde genommen) eigentlich nicht einmal lohnt über den Schiss nachzudenken, hier mal ein Artikel von “Spiegel Online” zum Thema “Pseudo-Dokus”, der mir echt aus der Seele spricht! Besser hätte ich es auch nicht schreiben können…
“Betrogen statt erzogen” auf Spiegel Online
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!! Glutano !!
June 15th, 2009 by K
Hm, klingt doch irgendwie, wie aus einem schlechten Agenten-Film, oder? "Oh nein! Es sind die Schergen von Glutano! Wir müssen alle steeeren!" ![]()
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